BRANDNEU: Entwurf für Penny-Panoramabild in Jülich


 

"Es hat sich dahin entwickelt, daß die Ansprüche an die Texte immer niedriger wurden und das Sich-in-Szene-setzen (-das im negativen Sinne 'Eventhafte'-) in den Vordergrund gerückt ist. Auf einmal kriegt Jeder die Möglichkeit, auf einer Bühne mal für fünf Minuten der Held zu sein, fünf Minuten der Star zu sein. Und um der Star zu sein, nimmt man jeden Trend in Kauf. Und die Sprache ist Medienrummel, die Sprache ist Spektakel - nicht mehr lyrische Inspiration."
Tom de Toys, im WortSpiel-Interview mit DeutschlandRadio Kultur: "WENN LITERATUR ZUM EVENT WIRD" (14.3.2000, Berlin)

 


Poetische Produkttexte

www.PRODUKTLYRIK.de

(Diese Seite ist derzeit auch über www.TEPPICHMOTIV.de erreichbar)

Das Interesse des Malers & Multimedia-Lyrikers TOM DE TOYS an "PLASTISCHER POESIE" geht zurück auf die legendäre 1.OBJEKTLYRIK-Gruppenausstellung 1998 im ehemaligen Berliner Kunsthaus Tacheles, wo er im Rahmen seines dortigen G&GN-Literatursalons die interdisziplinäre Ausstellung "WER HAT ANGST VOR GROßEN BUCHSTABEN?!" mit Objektlyrik und Installyrik mehrerer doppelbegabter Künstler kuratierte. 2003 konnte De Toys dann ein lyrisches Produktdesign als Auftragsarbeit realisieren: einzelne "QUAntisilben" zierten eine historische weisse Berliner Sbahn für einen Monat auf ihrer täglichen Fahrt durch die Hauptstadt. Ein ähnliches Konzept entwarf er 2021 anlässlich des 20.Jubiläums seiner Erfindung der QUANTENLYRIK für die Düsseldorfer Rheinbahn, das bislang allerdings auf kein Interesse stieß. Aktuell arbeitet er an malerischen und lyrischen Entwürfen für Teppichmotive, aber auch die bereits 2012 entstandenen Arbeitsproben für Markenartikel (Autos, Kleidung, Geschirr, Hygiene, Schmuck und Parfum) werden weiter ausgebaut. Wenn Sie selber eine Firma betreiben, die ihre Produkte mithilfe von Lyrikdesign oder Kunstwerken aufwerten möchte, freut sich DE TOYS über Ihre Anfrage einer möglichen Kooperation, um unsere Alltagswelt mit extraordinären Objekten, Produkten oder architektonischen Visionen (z.B. Fassaden, Foyers, Hotelzimmer etc) zu verschönern.

 

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REFERENZEN über nachhaltige Produktlyrik-Projekte
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ZUR PERSON: Seit 2013 ist TOM DE TOYS aktives Mitglied des Vereins "Düsseldorfer Künstler" und wird seit 2014 auf dem Portal "Literaturstadt Düsseldorf" steckbrieflich gelistet. Pünktlich zur Ausrufung des Digitalpakts der Bundesregierung kuratierte, organisierte und moderierte De Toys das Düsseldorfer 3.Offlyrikfestival 2017 (Lyrikfestival.de) mitsamt multimedialer Dokumentation (Schulgedichte.de) für das Schulministerium, die seit 2021 über die Bildungsmediathek NRW zur didaktischen Nutzung abrufbar ist. Von 2005-2009 war De Toys Online-Redakteur und Kursleiter des Berliner KÜNSTLERNETZ NEUKÖLLN (Schillerpalais), wo er über 100 Kulturschaffende administrativ betreute. Im ersten Corona-Lockdown 2020 formulierte De Toys eine poesiepädagogische Aufgabe für den Online-Deutschunterricht von Kindern des Projekts POEDU, das seit 2021 an vielen Literaturhäusern in Buchform präsentiert wird. Seine Quantenlyrik erfuhr dank Goethe-Institut bereits im Jahre der Erfindung 2001 ihre Welturaufführung während seiner POEMiE-Tour an der Universität von São Paulo. Im selben Zeitraum erhielt De Toys den Auftrag einer berühmten israelischen Schmuckdesignerin, für ihre avantgardistischen Ringe poetische Miniaturen zu schreiben, die anlässlich einer internationalen Messe im begleitenden Hochglanzkatalog gedruckt wurden. 2002 erfolgte dann der Auftrag des damaligen Direktors des Berliner MUSEUMS FÜR KOMMUNIKATION (mfk-berlin.de) Joachim Kallinich, für dessen Antrittsvorlesung an der Humboldt-Universität einzelne Zitate aus der Kurzprosa "EVENT(UAL)ISIERUNG" bereit zu stellen, die im Heft Nr.122 "Keine Atempause - Geschichte wird gemacht (Museen in der Erlebnis- und Mediengesellschaft)" den Kapiteln vorangestellt wurden, erschienen 2003 am Institut für Europäische Ethnologie an der Philosophischen Fakultät. Von TOM DE TOYS sind über 30 Publikationen mit Lyrik, Kunstfotos und psychophilosophischen Essays lieferbar (neurogermanistik.de).



3 Entwürfe für Gedichte auf Markenartikeln


4 mögliche Motive für Kunstteppiche

Der 1968 geborene Düsseldorfer Künstler Tom de Toys malte 1989 sein letztes Frühwerk-Gemälde "PRESENT" (Geschenk & Gegenwart) im alten abstrakten Stil analog mit Pinsel: reliefartig verlaufen die geometrischen Elemente der opulenten Formenfülle im Original mit feinem Quartzsand in die Farbpigmente gerührt auf der Hartfaserplatte im weiss lackierten Barockrahmen. Beinahe in Umkehrung dieser Fülle zeigt sich der Sonnenuntergang in seinem neuen meditativ aufs Wesentliche reduzierten Stil des "Integralen Impressionismus" in der digitalen Landschaftszeichnung aus der "SYLT"-Serie von 2021.

 

Der 1968 geborene Düsseldorfer Künstler Tom de Toys ist auch Lyriker und suchte jahrelang nach einer sprachlichen Ausdrucksform, um sein Staunen über die Schönheit des Lebens in Worte zu fassen. 2001 entdeckte er dadurch die Quantenlyrik, die aus kaum aussprechbaren sogenannten Antisilben besteht. Perfekt, um die Demut vor der Größe des Daseins trotz innerer Sprachlosigkeit in klangvolle Buchstaben umzuwandeln!


4 Beispiele für multimediale Textpräsentationen




Tom de Toys, 21.2.1998 @ PRODUKTLYRIK.de

INSTALLYRIK-MANIFEST-FRAGMENTE

(WER HAT ANGST VOR GROßEN BUCHSTABEN?)

 

OBJEKTLYRIK überwindet angebliche
Unterschiede zwischen Kunst & Literatur


OBJEKTLYRIK vergegenständlicht
das sogenannte "Geistige in der Dichtung"


OBJEKTLYRIK ist die objekthafte Umsetzung
unabhängig davon bereits existenter poetischer Schriftstücke


WIEVIELE OBJEKTHAFTE UMSETZUNGEN VERTRAGEN
DIE WÖRTER EINES GEDICHTES OHNE DESSEN GESAMTGEHALT
ZU BESCHRÄNKEN SONDERN ZU BESCHLEUNIGEN


OBJEKTLYRIK ist lautlos gesprochene Rede


OBJEKTLYRIK kombiniert
Empfindungen & Erinnerungen in der Echtzeit


OBJEKTLYRIK schafft keine sprachlichen Äußerungen
sondern veräußert die bereits zu sich selbst gekommene Sprache
des Gedichtes in einer mehrdimensionalen Installation
implizierter Assoziationslabyrinthe


OBJEKTLYRIK entfaltet das spirituelle Potential poetologischer Formen
durch textimmanente Interpretation ihrer minimal-visuellen Komplexität


OBJEKTLYRIK erlaubt einen direkten Zugang zur Kraft der Reflexion


OBJEKTLYRIK als holistisches Wahrnehmungstraining transzendiert
die klassische Reduktion des Bewußtseins auf fantasielose Prozesse
linearer Logik durch Einbeziehung der wortlosen Ebenen von Dichtung
in ihren skulpturalen Charakter als plastische Leerstellen zur Anregung
der kreativen (statt konsumistischen) Lust am ideologiefreien Denken


OBJEKTLYRIK öffnet das Bewußtsein
für paranormale Kommunikationsenergien


OBJEKTLYRIK vereinnahmt den sogenannten Geist dreifach:
den Weltgeist
(den es nach Auflösung metaphysischer Illusionen nicht mehr gibt),
den Hirngeist
(dessen neuronales System selbstreferentiell bleibt)
und den Sachgeist
(dessen subdialektische Substantialität keiner Projektion entrinnt,
weil er nur sich selbst bezweckt)


OBJEKTLYRIK schafft denkerische Tat-Sachen durch Darstellung des
 – zwischen den Zeilen schweigsamen – erfundenen sogenannten Unsichtbaren


OBJEKTLYRIK schafft keine primären lyrischen Botschaften
(wie die sogenannte "visuelle & konkrete" Poesie
durch symbiotische Verschmelzung von Form und Inhalt)
sondern dient als sinnliche Anwendung metapoetologischer
Prämissen innerhalb vorgegebener Buchstabenmuster


OBJEKTLYRIK fungiert sowohl als unmittelbare Sekundärliteratur
(mithilfe ästhetischer Mittel) wie auch als selbständiger Sprachraum
(mithilfe selbständiger Sprachstücke)


OBJEKTLYRIK ist greifbarer/ergreifender als jede flächige Schrift
und dadurch politischer als jedes Buch und plastischer
als jeder noch so verschachtelte virtuelle Sprachraum


OBJEKTLYRIK verleiht Gedichtwörtern ein räumliches Wirkungsfeld


OBJEKTLYRIK ermöglicht, sich gemeinsam in Gedichten aufzuhalten
und deren Botschaft gleichzeitig auszuhalten,
ohne den Klangraum eines vortragenden Dichters zu benötigen


OBJEKTLYRIK macht Rezitation überflüssig und so Textperformer arbeitslos


OBJEKTLYRIK überführt die arationale Autarkie des gewählten Gedichtes
in eine beispielhafte optische Repräsentanz


OBJEKTLYRIK verdeutlicht durch die skulpturale Erweiterung von
Zeilenumbrüchen, Zeichensetzung und orthographischen Eigenwilligkeiten
die bildnerische Komponente moderner Lyrik, die in der
beschriebenen Fläche nur graphisch komprimiert erscheint


OBJEKTLYRIK hilft dem Rezipienten sein eigenes Denken zu aktivieren,
indem sie sprachlich verdichtete Ereignisse sinnlich erlebbar macht


OBJEKTLYRIK schafft bildhafte Außenräume intellektueller Erlebnisse


OBJEKTLYRIK IST ALSO ZUGLEICH EINE LITERARISCHE, GRAPHISCHE,
BILDENDE, DARSTELLENDE, ABSTRAKTE UND ANGEWANDTE,
SINNLICHE UND GEISTIGE KUNST


OBJEKTLYRIK vergrößert keine Wörter aus Selbstzweck sondern
betont die bereits vorhandene mentale Größe inspirierter Zeichenstrukturen


OBJEKTLYRIK kann als sinnliche Erkenntnisstimulation oder verbale
Umweltverschmutzung (ähnlich der Produktwerbung) empfunden werden


Die Flucht vor großen Buchstaben findet mit dem realen Körper statt